Angst vor Konfrontation?

Souveräne Gesprächsführung & Lösen von Konflikten sind bei meinen Coachings gerade die Top-Themen!

Ob Mann oder Frau, ob beruflich oder privat, ob jung oder alt, ob Mitarbeiter, Führungskraft oder gar Geschäftsführungsebene, jeder von uns kommt im Leben mit Konflikten in Berührung. Manchmal ganz unverhofft, ohne darauf vorbereitet zu sein.  Und das kann man jedoch mit einem Coaching ändern!

Aktuell scheint es bei mir gerade im Einzel-Coaching das Thema Nummer 1 zu sein, daher heute dieser Beitrag. Doch warum hat die Mehrheit unserer Gesellschaft Scheu davor heikle Situationen beim Namen anzusprechen? Oft hat es mit Unerfahrenheit und einer fehlenden Diskussionskultur zu tun. Gerade im Daily Business kann man innerhalb der ersten paar Sekunden erkennen, ob das Gegenüber geschult ist und ob sie gelernt hat souverän Konflikte zu lösen.

Beispiele aus dem Leben gegriffen.

Hier nur ein paar Situationen aus dem Berufsleben meiner Kunden, die man keinesfalls ignorieren oder „ghosten“ kann.

An dieser Stelle sage ich vielen Dank an meine Kunden, für Euer Vertrauen und die Einblicke, die ihr mir gewährt habt! Ich freue mich für Euch, dass wir all diese Situationen erfolgreich gelöst haben!!

Einmal die leichte Kost:

  • Zeit ist kostbar: Wenn Kollegen gerne zu viel und lange in der Kaffeeküche einen Tratsch und Klatsch abhalten, der aber keinerlei berufliche Relevanz hat.
  • Trennung von Beruf & Privatleben: wenn Mitarbeiter im Open Office häufig lautstark von ihrem Privatleben erzählen und sogar intime Familienprobleme im Büro besprechen wollen.
  • Effizienz: wenn Mitarbeiter Arbeitsprozesse unnötig prolongieren und Informationen nicht effizient an das Team weitergeben.
  • Der Teufel liegt im Detail: wenn einfach schlampig und nicht genau gearbeitet wird und aufgrund dessen das gesamte Team mit dem Projekt und der Deadline in Verzug gerät.
  • „Lass mal die anderen machen…“: wenn Kollegen ihre Aufgaben gerne an andere delegieren und das obwohl sie nicht dazu befugt sind.

Und hier die schwere Kost, wo es ans Eingemachte geht:

  • Bossing: wenn Mitarbeiter mehr Kompetenz vorweisen als ihre Vorgesetzte und sie auf subtile und bedrohliche Weise unterdrückt werden, anstatt gefordert und gefördert!
  • Mobbing: wenn Kollegen diskreditiert werden, bis sie sich so sehr unwohl fühlen, dass sie fast dazu bereit sind ihren Arbeitgeber zu wechseln.
  • Unprofessionelles Management bei Kundenbeschwerden: wenn ein Sales-Mitarbeiter die Kritik der Kunden zu persönlich nimmt und dabei unsachlich, unprofessionell und plump reagiert, anstatt die Situation konstruktiv und positiv zu lösen.
  • Sexueller Übergriff: ausgehend von Männern und Frauen! Ja, ich hatte tatsächlich einen Fall, bei dem ein männlicher Klient mehrmals im Büro und bei Firmenveranstaltungen immer wieder gegen seinen Willen von einer Kollegin an intimen Stellen begrabscht wurde. Er war mit der Situation überfordert und wusste nicht weiter. Erst nach unserem Coaching war es ihm möglich klare Grenzen zu ziehen und deutlich zu machen, dass dieses Verhalten eine Straftat ist und Konsequenzen haben wird.
  • Kündigung von treuen Mitarbeitern: Die Trennung von jahrelangen Mitarbeitern kann für Arbeitgeber schwierig sein. Wenn es sich um fleißige & loyale Mitarbeiter handelt, ist es natürlich umso schmerzhafter, auch für noch so toughe Führungskräfte. Doch im Daily Business dürfen Emotionen bei einem Kündigungsgespräch nur dosiert Raum einnehmen, da ansonsten die Professionalität und auch die klare Führungsrolle darunter leidet.
Was hemmt uns, für uns einzustehen oder komplexe Sachverhalte klarzustellen?

Warum ist es für viele im Berufs- als auch im Privatleben so schwierig unangenehme Situationen oder harte Konflikte zu lösen? Die wenigsten schaffen es, sachlich & souverän zu bleiben und auf charmante Art und Weise Parole zu bieten. Vielen fehlt das rhetorische Werkzeug, freundlich und gleichzeitig selbstbetsimmt aufzutreten und mit maximaler Überzeugungskraft standhaft zu bleiben.

Ja, zugegeben bei harten Konflikten auf höchstem Niveau zu kommunizieren und gleichzeitig souverän zu bleiben ist eine wahre Königsdisziplin und daher auch immer ein gefragtes Thema in meinen Coachings.

Je nach Persönlichkeit und Situation gibt es verschiedene Herausforderungen, hier ein kleiner Auszug:

  • Unsere Emotionen: Angst & Selbstzweifel (z.B. „Der ist sicher besser in der Argumentation als ich und im Job sowieso.“ oder „Der glaubt, mit mir kann er sein Programm durchziehen.“),etc. machen uns einen Strich durch die Rechnung. Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol verhindern, dass wir körperlich und seelisch ruhig bleiben. Wir geraten in die Fluchtreaktion bzw. begeben uns in eine Verteidigungsposition. Schlechte Voraussetzungen, um einen kühlen Kopf zu bewahren und mit Struktur und Zielführung in ein Gespräch hineinzugehen.
  • Denkfehler & Selbstzweifel: In der Verhaltenspsychologie nennt man selbstzweifelnde Gedanken auch tatsächlich Denkfehler. Hier ein Beispiel: „Mein Chef hat jetzt sicher weniger Respekt vor mir, weil ich beim letzten Quartalsabschluss meine Verkaufsziele nicht erreicht habe. Und das obwohl ich ansonsten immer die Bestnote abliefere.“
  • Der erste Eindruck & Ressentiments: Wir Menschen neigen oft dazu uns ein schnelles Bild über eine Person zu machen, da wir generell darauf gepolt sind Personen schnell in eine Schublade zu werfen. Unser Gehirn bzw. unsere Denkschemata lieben diese vereinfachte Form der Bewertung, daher glauben wir manchmal vieles zu wissen, und das obwohl wir uns nicht mal im Geringsten mit unserem Gesprächspartner im Vorfeld über gewisse Punkte abgestimmt oder informiert haben. Der erste Eindruck kann somit schon den Verlauf bzw. den Erfolg eines Gesprächs enorm beeinflussen! Somit ist das Auseinandersetzen mit seinem eigenen Auftreten, also wie wirke nonverbal, optisch, stimmlich und rhetorisch, sehr wichtig!
  • Konventionen: Man kann es vielen Menschen nicht verübeln, dass sie nicht fähig sind, in einem schwerwiegenden Konflikt ruhig und souverän zu bleiben. Der Grund dafür ist, dass unsere Gesellschaft diese Art von Gesprächsführung nur sehr selten vorgelebt bekommt. Denken wir zurück an die Zeit vor und während des zweiten Weltkrieges. Damals mussten die Menschen lernen, ihre Problem mit sich selbst und im Stillen auszumachen. Bis man dann plötzlich in den 70ern erkannte, dass das Zittern vom gesamten Körper ein Ausdruck von Kriegstraumata war. Ich denke, jeder von uns kennt diese Art von Personen, die über schlechte oder belastende Dinge nie sprechen und lieber totschweigen, weil sie einfach nie gelernt haben damit umzugehen. Dass diese Form von Ignoranz auf das Umfeld sehr irritierend, wenn nicht sogar verletzend wirken kann, ist denke ich mehr als nachvollziehbar.
Ignoranz ist keine Lösung und schadet dem eigenen Ansehen!

In unserer gesellschaftlichen Kultur lernt man nur selten mit Konflikten umzugehen und diese konstruktiv zu lösen. Die Mehrheit, auch die jüngere Generation, geht ihm lieber aus dem Weg, schluckt ihn lieber einfach runter, anstatt sich zu wehren bzw. klar Stellung zu beziehen.
Ignoranz ist jedoch keine Lösung und wirkt sich negativ auf die eigene Psyche aus und auf den Status & Ansehen in der Firma!

Konflikte kommen oft unverhofft.

Selbst wenn man dazu neigt, eine eher defensive, introvertierte Person zu sein, selbst dann kommt man unangenehmen Aufklärungsgesprächen nicht aus. Meiner Ansicht nach haben es sogar diese Art von Menschen eher schwer im Leben, da sie häufiger dazu neigen, ohnehin Probleme mit sich im Stillen auszumachen und diese runterzuschlucken. Doch wie wir mittlerweile wissen, Ignoranz ist keine Lösung.

 

Warum fehlen Vielen in der Hitze des Gefechts die Worte?

Es hat oft etwas mit Unerfahrenheit und Großteils auch mit Schamgefühl zu tun. Hier spielt also die Konvention wieder eine große Rolle.

Oft hören wir in solchen Situationen unsere innere Stimme die sagt: „Mach dich doch nicht so wichtig.“ Oder „Nimm nicht immer alles so ernst, das war ja nur Spaß.“

Klar kann man ein oder zweimal einfach etwas mal im Raum stehen lassen, wenn man selbst noch damit klar kommt. Man darf sich jedoch dann nicht wundern, dass das Gegenüber dann denkt: „Hey, mit der/dem kann ich es ja machen.“ Eine erneute verbale oder nonverbale Grenzüberschreitung ist daher umso wahrscheinlicher.

 

Selbstbestimmung statt Selbstsabotage!

Ich bin sicher, jeder von uns hat im Leben schon mal die Erfahrung gemacht und wurde verbal oder nonverbal angegriffen. Es beginnt bereits im Kleinkindalter und zieht sich fort bis ins Business-Leben, nur, dass eben Konflikte im Normalfall auf einer anderen Ebene ausgetragen werden.

Die zentrale Frage die man sich bei einer Grenzüberschreitung immer stellen soll ist: „Was macht das mit mir?“

„Geht es mir gut damit oder hat mich das Verhalten des anderen gerade gestört?“ Genau das, macht eine gesunde seelische Einstellung zum eigenen ICH aus.

Wenn ich die Frage mit „Ja“ beantworte und ich merke, es stört mich, dann muss ich etwas dagegen tun.

Wenn ich jedoch merke, es stört mich, und trotzdem nehme ich weiterhin dieses Verhalten in Kauf, um zu „gefallen“, dann schade und betrüge ich mich selbst.

Das Problem ist, dass vielen das rhetorische Werkzeug fehlt, um ordentlich Parole bieten zu können, für sich selbst einzustehen und verbal klar Grenzen zu ziehen.

Daher ist bei meinem Coaching das regelmäßige Training mit Rollenspielen und eine mentale Vorbereitung, bevor man in solch ein Gespräch reingeht, alles! Bei mir lernen Sie, eine bestimmte Rhetorik-Technik anzuwenden, bei der sie ganz klar in die Gesprächsführung gehen und diese auch behalten. Sie werden lernen, mit einer Selbstverständlichkeit Ihre Bedürfnisse und Erwartungen auszudrücken, da es Ihnen zusteht. Dank der Macht der Sprache werden Sie mit mehr Selbstbestimmung und Selbstbewusstsein durchs Leben gehen.

Mindest: Klare Positionierung meiner Person.

Es ist wichtig, sich klar zu machen, dass verbale oder vielleicht auch nonverbale Grenzüberschreitungen eine Art Test sind. Es ist wie bei kleinen Kindern. Sie sind stetig damit beschäftigt, auszuprobieren wie weit sie gehen können und das ist bei Erwachsenen manchmal nicht anders.

Erst wenn ich weiß:

  • wo stehe ich?
  • Wie will ich mich nach außen hin positionieren?
  • Wie will ich im Team, in der Firma oder privat wahrgenommen werden?
  • Für welche Werte stehe ich?
  • Wie wichtig bin ich mir selbst?
  • Soll ich mich trauen, in den Ring zu steigen? Soll ich oder will ich!
  • Will ich Respekt und Anerkennung einfordern?
Grenzen ziehen. Sag’ ja zu Dir selbst!

All das sind psychologische Grundbedürfnisse! Es dreht sich alles um unser Selbstwertgefühl. Wenn ich die eigenen Bedürfnisse um des Friedens willen immer ignoriere, oder unterdrücke, dann ist das auf die Dauer ungesund. Ganz im Gegenteil, das ist angewandte Selbstsabotage!

In meinen Coachings werden Sie ermutigt klar Grenzen zu ziehen, verbal und auch nonverbal! Denn wer zu seinem Gegenüber „Nein“ sagt, sagt zu sich selber „Ja“!

Übung macht den Meister: Mit der richtigen Technik und klarem Ziel souverän Konflikte lösen!

Meine Trainings sind sehr praxisnahe und haben aufgrund dessen auch eine hohe Erfolgsquote zu verzeichnen.

Die Klienten erlernen in Rollenspielen eine effektive Technik, die ihnen dabei hilft, ihre Bedürfnisse und auch Erwartungen ganz klar zu formulieren. Dabei wird auch gelehrt, seinem Status getreu aufzutreten und sich verbal klar zu positionieren.

Sie werden lernen, zu führen, und Sie werden lernen, Ihre Ziele zu formulieren und auch meist durchzusetzen. Denn Kompromiss ist schön und gut, nur am Ende ist derjenige, der in Führung ist, der Gewinner. Und davon werden Sie beruflich als auch privat immer profitieren!

Ich hoffe, Sie konnten den ein oder anderen Tipp in diesem Artikel mitnehmen und in sich gehen und reinhören, wie es Ihnen selbst mit solchen Situationen im Leben ergeht. Achten Sie auf sich! Ich gebe meinen Klienten auch immer den Tipp: haben Sie sogar Spaß daran und tragen Sie ein Lächeln, wenn Sie wieder mal Ihre Grenzen ziehen, denn es tut gut für sich selbst einzustehen. Und, Übung macht den Meister!

Wenn Sie in diesem Bereich Unterstützung brauchen, schreiben Sie mich gerne an!

Alles Gute & viel Erfolg,

Ihre Victoria

 

 

 

 

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